Wann Reifen wechseln: Verschleiß, Alter, Saison


Reifen zum richtigen Zeitpunkt zu wechseln ist für Sicherheit und Haftung entscheidend. Verschleiß, Alter und Saison sind die drei Kriterien. Hier erfahren Sie, wann Sie wechseln und worauf zu achten ist.
Verschleiß: Indikator und Profiltiefe
Die Profiltiefe ist das Hauptkriterium. In Europa beträgt die gesetzliche Mindesttiefe 1,6 mm über die gesamte Lauffläche. Darunter riskieren Sie Bußgeld und Nachprüfung bei der Hauptuntersuchung. Reifen haben oft Verschleißindikatoren (Stäbe in den Rillen): Erreicht die Lauffläche das Niveau des Indikators, ist ein Wechsel nötig. Prüfen Sie den Verschleiß über die gesamte Reifenbreite: ungleichmäßiger Verschleiß (Innen- oder Außenkante) kann auf ein Geometrieproblem (Spur, Druck) hindeuten.
Reifenalter
Auch bei wenig Laufleistung altern Reifen: Der Gummi wird härter und verliert an Haftung. Nach etwa 10 Jahren (Herstellungsdatum auf der Flanke, DOT-Code) empfehlen Hersteller und Fachbetriebe den Wechsel zur Vorsicht. Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Flanken (Risse, Schnitte).
Saison: Sommer / Winter / Ganzjahres
Im Winter (tiefe Temperaturen, Schnee, Eis) verbessern Winterreifen (oder Schneereifen) die Haftung und verkürzen den Bremsweg. Im Sommer sind Sommer- oder Ganzjahresreifen geeignet. In einigen Regionen sind Winterreifen zu bestimmten Zeiten vorgeschrieben. Zwei Sätze (Sommer / Winter) zu wechseln oder Ganzjahresreifen zu wählen hängt von Ihrer Nutzung und Ihrem Budget ab.
Größenordnung der Kosten
Der Reifenpreis variiert nach Größe und Marke: etwa 50–150 € pro Reifen (Standard-Pkw). Montage und Auswuchten addieren etwa 15–30 € pro Rad. My Auto Check-up hilft Ihnen, Ihr Budget vorzubereiten, indem nützliche Informationen (Modell, Reifengröße) für eine erste Schätzung gesammelt werden.

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